Meine Woche im Mai: Im Herzen Europäerin

Wenn ihr mich fragt, wie ich mich fühle, dann ist meine Antwort europäisch. Ganz besonders in dieser Woche im Mai erlebe ich mich als Europäerin. Gleich zwei wichtige Gedenktage, an die ich erinnern möchte, stehen bevor. Der 8. Mai ist der Tag der Befreiung. Er erinnert an den 8. Mai 1945, den Tag der bedingungslosen #Kapitulation der deutschen Wehrmacht. Damit endete der Zweiten Weltkrieg in Europa und es war der Tag der Befreiung vom #Nationalsozialismus. Und nur einen Tag später folgt das nächste Datum, das wir Europäer*innen niemals vergessen dürfen. Der Europatag am 9. Mai ist der Tag, der uns ganz besonders bewusst macht, dass es nicht immer selbstverständlich war, dass wir in #Europa in #Frieden und Einheit leben können. Es war am 9. Mai 1950, als der damalige französische Außenminister Robert #Schuman in Paris seine unvergessliche Rede hielt, in der er seine Vision einer neuen Art der politischen Zusammenarbeit in Europa vorgestellt hat, um Kriege zwischen den europäischen Nationen unvorstellbar zu machen. Wir leben Europa – wir sind mitten in Europa zu Hause. Bei der #BTW21 bewerbe ich mich um das Direktmandat im Wahlkreis Bodensee, zu dem der ganze nördliche Bodensee gehört und der bis in den Kreis Sigmaringen hinein reicht. Mein Wahlkreis liegt also im Herzen der Euregio Bodensee. Hier spüre ich den Pulsschlag Europas mindestens genauso wie in Straßburg oder Brüssel. Von 2014 bis 2019 war ich Mitglied des Europäischen Parlaments und es ist doch so, dass unsere grünen Herzensthemen auch die großen europäischen Themen sind. Das betrifft nicht nur die Agrarpolitik und die Ernährungswende. Politik können wir nur noch europäisch denken, gerade auch, wenn es um darum geht, auf den 1,5-Grad-Pfad zu kommen und ganz besonders in dieser Woche im Mai.

Teilen