Internationaler Tag zum Erhalt der #Artenvielfalt: #Klimakrise, #Artensterben, #COVID19

Es ist ja nicht so, dass die #Corona-Pandemie zufällig über uns hereingebrochen wäre! Das #Virus hat sehr viel mit unserer Lebensweise zu tun. Jeden Tag verlieren wir auf unserem Planeten bis zu 150 (!) Pflanzen- und Tierarten. Eine von acht Millionen Tier- und Pflanzenarten weltweit sind vom #Aussterben bedroht! Der Klimawandel und die Zerstörung natürlicher Lebensräume beschleunigen das Artensterben. Lebensräume wie im tropischen Regenwald werden vernichtet. Es ist eine Horror-Kreislauf! Alle vier Sekunden geht irgendwo auf der Welt eine Waldfläche so groß wie ein Fußballfeld verloren. Auf der abgeholzten Landschaft werden dann zum Beispiel Sojafelder angelegt. Wir führen #Soja gern als Futtermittel für unsere industriemäßigen Massentierhaltungen, für die überdimensionierte Fleischproduktionen nach Deutschland ein. So verursachen wir auch massive Natur- und Umweltschäden bei uns. Riesengroße Ställe stehen in leergeräumten Landschaften ohne Biotope für #Insekten und andere #Arten und ohne Vogelgezwitscher. Je mehr natürlichen Lebensräume wir verlieren und je weniger Platz der #Natur bleibt, desto näher kommen sich #Wildtiere und der Mensch und desto größer wird die Gefahr, dass Viren vom Tier auf den Menschen überspringen. Viren machen nicht vor Artengrenzen Halt, Viren brauchen nur Wirte. Das Corona-Virus war nicht das erste, das es geschafft hat, aber das mit den bisher weltweit dramatischsten Auswirkungen. Wir müssen endlich die natürlichen Lebensräume weltweit schützen und Wildtierhandel und Wildtiermärkte stoppen. Auch der Bodensee ist ein einzigartiger #Lebensraum und auch bei uns sind durch die Veränderungen in der Landschaft viele Arten gefährdet. Viel zu viele Vogelarten können sich nicht mehr halten. In 30 Jahren haben wir ein Viertel der Vogelbrutpaare am Bodensee verloren. Das sind Alarmsignale! Wir müssen den #Flächenverbrauch auch bei uns in der Region begrenzen und dringend auf den 1,5 Grad Pfad kommen. Mit dem Regionalplanentwurf, über den die Verbandsversammlung im Juni abstimmen wird, schaffen wir das nicht. Uns bleiben nur noch wenige Jahre, um erträgliche Lebensbedingungen für alle und überall zu schaffen! Die #Klimakrise, das #Artensterben und die #COVID19-Pandemie hängen noch viel stärker miteinander zusammenhängen als es viele wahr habe wollen. Heute, am 22. Mai am Internationalen Tag zum Erhalt der #Artenvielfalt, ist ein guter Tag, um daran zu erinnern. Weiterlesen

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