Grundrechte sind keine Sonderrechte, aber bleibt solidarisch mit Nichtgeimpften

Den Tag des Grundgesetzes heute, den Jahrestag der Verkündung des Grundgesetzes 1949, möchte ich zum Anlass nehmen, zur aktuellen Debatte zur Wiederherstellung von Grundrechten Stellung zu nehmen. Wenn wir am 23. Mai 2021 davon reden, dass wir unsere #Grundrechte zurückhaben möchten, wäre es falsch von Sonderrechten oder Privilegien zu sprechen. Denn unsere #Grundrechte sind keine #Privilegien! #Einschränkungen sind deswegen nur so lange zu rechtfertigen, wie es zur Gefahrenabwehr nötig und verhältnismäßig ist. Wenn von vollständig geimpften Menschen weitgehend keine Ansteckungsgefahr mehr ausgeht, müssen Einschränkungen grundsätzlich entfallen. Je mehr geimpft sind, desto schneller müssen Geimpfte ihre Freiheiten wiederbekommen. Doch leider hatten noch nicht alle, die Chance, sich impfen zu lassen. Impfstoff und Impftermine fehlen. Viele Menschen, vor allem Jüngere, Familien, Kinder, Jugendliche haben noch keine Impfung. Vorgaben wie die #Maskenpflicht oder #Abstandsregeln in der Öffentlichkeit halte ich auch für Geimpfte deswegen noch weiter für unbedingt erforderlich, angemessen und zumutbar. Diese Regeln einzuhalten ist, wie ich meine, ein Gebot der #Fairness und der #Solidarität. Denn das Risiko besteht, dass sich Geimpfte infizieren, ohne selbst krank zu werden, und noch ungeimpfte Menschen anstecken. Bitte nehmt Rücksicht aufeinander! Für den #Zusammenhalt in den kommenden Wochen!

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