Fluchtursache Klimawandel

Konflikte und Verfolgung haben mehr als 82 Millionen Menschen auf der ganzen Welt in die #Flucht getrieben. Wenn wir den #Klimawandel nicht stoppen, wird eine noch viele größere Zahl Menschen hinzukommen. Bis zum Jahr 2050 könnte es über 140 Millionen werden, wenn sich der menschengemachte Klimawandel so wie bisher fortsetzt.

Auch deswegen schaue ich fassungslos auf das Wahlprogramm der CDU. Die neuen Vorgaben des Klimaschutzgesetzes und der Pariser Klimaziele will die Union nicht erfüllen. Das Programm fällt weit hinter das zurück, was selbst aus der Union gefordert wird: kein schnellerer Kohleausstieg, keine Solarpflicht, kein klarer Fahrplan für den Ausstieg aus dem fossilen Verbrennungsmotor. Die Bremser beim Klimaschutz in der Union haben sich durchgesetzt. Die CDU will das EU Klimaziel 2030 aufweichen und die Verantwortung auf andere Länder schieben. Damit fällt die Union sogar hinter die Beschlüsse des Europäischen Rates vom letzten Dezember zurück.Es ist eine bittere Enttäuschung beim Klimaschutz. Die Verdrängung der Realität setzt sich fort. Das Programm ist vage und wimmelt vor Prüfaufträgen und Fahrplänen, es setzt das planlose Stückwerk der Union im Regierungshandel nahtlos fort. Armin Laschet agiert völlig planlos bei Klimaschutz, dem klimaneutralen Industriestandort, der Schaffung zukunftsfähiger Arbeitsplätze und allen Auswirkungen weltweit.

Aufgrund der globalen Klimaerwärmung verschlechtern sich die Lebensbedingungen für Hunderte Millionen Menschen insbesondere in den ärmsten Ländern der Welt schon jetzt dramatisch. Sie werden gezwungen sein, ihre Heimat zu verlassen, um zu überleben. Vor Augen habe ich dabei auch Hirtenvölker in Uganda, die ich 2015 besuchen durfte. Die Wandervölker ziehen mit ihren Tieren bis heute über Staatsgrenzen hinweg dem Wasser und Futter hinterher. Das ist ihre traditionelle Lebensform. Der Klimawandel bedrohte die Hirten und verknappte das fruchtbare Land schon damals.

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